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Netzwerktreffen vom 14.03.2019

Bei dem Netzwerktreffen im März waren die Mitglieder zu Gast bei Dr. Thomas + Partner im Gewerbegebiet in Blankenloch. Das neue im dunkeln blauleuchtende Gebäude ist sicherlich vielen schon aufgefallen. Im innern erwartet die Teilnehmer eine ansprechende und moderne Architektur in einem Null-Energie-Gebäude.

Neben der sehr leckeren Verkosten seitens des Gastgebers wurden die Teilnehmer mit einem sehr spannenden Vortrag überrascht. Das erst trockene Thema erwies sich als äußerst interessant, welche zu stark angeregten Diskussionen im Nachhinein führte.

Inhaltlich ging es um folgendes:

Speziell in urbanen Ballungsräumen verschärft sich die Verkehrssituation durch Lkw, Kurier- und Lieferdienste immens. Zusätzlich zu der ohnehin schon großen Masse an PKW reihen sich nun auch immer mehr Zustellfahrzeuge ein. Inzwischen sind es so viele, dass diese bis zu 30 Prozent des Verkehrs innerhalb der Städte ausmachen – und für rund 80 Prozent des Staus sorgen. Das ist zum einen für Umwelt und Anwohner eine große Belastung, da die Transporter neben Lärm auch eine große Menge Abgase produzieren,
zum anderen leidet die Produktivität der Lieferdienste erheblich. Und es ist kein Ende in Sicht, da bis 2022 4,3 Mrd. Sendungen prognostiziert werden (3). Dadurch verschärft sich die Situation in den urbanen Gebieten weiter. Hinzu kommt, dass das Zeitfenster
einer Zustellung in der Regel so fällt, in der Empfänger nicht zu Hause anzutreffen sind – daraus resultierende Zusatzfahrten verschärfen die Situation.

Um dem urbanen Kollaps nachhaltig entgegenzutreten, ist RULS, die perfekte Lösung. RULS ist die Antwort auf die Herausforderungen der urbanen Logistik. Mit RULS erhalten Städte und Kommunen ein starkes Tool zur Stärkung der lokalen bzw. regionalen Infrastruktur und des Handels. RULS erlaubt die Einbindung unterschiedlichster Transportmittel und infrastruktureller Gegebenheiten: Ob Kurier- oder Paketdienst, Güterverkehrszentrum oder Mikro-Hub, selbst ein Taxi sowie U-und S-Bahn können aufgrund der offenen Architektur genutzt werden. Alles wird durch ein übergeordnetes System verwaltet und automatisch gesteuert.

Fotos: Johannes Neureuther
Bericht: Dr. Matthias Thomas / Johannes Neureuther

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